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Adieu!
die Zeit ist gekommen, Adieu! zu sagen. Heute ist der vorletzte Tag vor meiner Quasiabreise, und daher möchte ich mir noch einmal die Zeit nehmen die Ereignisse der letzten Tage zusammenzufassen. Natürlich breche ich hier nicht einfach so die Zelte ab, sondern mache das natürlich mit einem lauten Knall - oder wenigstens mit ein paar Schürfwunden und einem verstauchten Zeh.
Von einer Quasiabreise spreche ich übrigens deswegen, da morgen Abend meine Mutter mit ihrem Freund mit dem Auto runterkommt, und ich noch vier Tage lang ein bißchen zeige, wo der Sohnemann sich die letzten Monate so rumgetrieben hat. Am 4.7. bin ich aber wieder in Berlin.
Diese Blessürchen ereigneten sich am letzten Samstag, dem Tag der großen Abschiedsfeier in den Calanques. Und eine Abschiedsfete direkt am Meer hat natürlich auszusehen wie eine Mischung aus "Flat-Rate-Saufen" und Pfadfinderlager: Für Grill, Lagerfeuer, Wein, Gitarren und natürlich Meeresrauschen war gesorgt, so dass eigentlich gar nix schiefgehen konnte. Im Prinzip ist auch nichts schiefgegangen, nur waren wie gewöhnlich in den Calanques der Strand und die Wasseroberfläche sehr steinig, so dass eigentlich kaum jemand ohne Blessuren an den Extremitäten davongekommen ist; natürlich musste ich es aber wieder übetreiben und mir den Zeh verstauchen.
Achja, eben dieses Wochenende hatte ich auch Besuch von meinem sehr geschätzten Timur, der sich nach eigener Aussage auch gut amüsiert hat.
Gestern habe ich mir wirklich in den Allerwertesten gebissen, da ich zum ersten mal in meinem 5-monatigen Aufenthalt in Marseille in die wohl bekannteste Kneipe eben dieser Stadt gegangen bin, das "Petit nice". Nunja, was soll ich sagen; nicht nur, dass der halbe Liter Bier da "nur" 4 Euro kostet (für Marseillerverhältnisse geradezu geschenkt), dass man eine auch unter der Woche immer volle Terrasse hat - nein, als ob das nicht schon genug Gründe wären, sich zu ärgern, dass man diesen Ort nicht schon früher aufgesucht hat, nein, es gibt dort doch tatsächlich... Paulaner. Weißbier. Das halbe für 4,40 Euro. Arg. Ein Schlag ins Gesicht, denn es ist ja nicht so, dass ich nicht schon mehrmals die Gelegenheit hatte, dahinzugehen.
Trotz allem werde ich jetzt einen weiteren Strandtag in Angriff nehmen. Ihr hört noch einmal von mir, dann wird es ein paar Fazits und interessante Interviews geben. Peace.





