Allez l'OM
Wie ja alle an der Startseite ablesen können, sind die Klickraten meines letzten Artikels exorbitant in die Höhe geschossen; ich habe mir nun einige Theorien bereit gelegt, woran das liegen könnte.
a) Das Semester hat in Berlin wieder angefangen und ihr sucht etwas, um die Zeit totzuschlagen.
b) Ich habe unbewusst aus Frust und Selbstmitleid in eigener Regie 30 Mal "Seite aktualisieren" geklickt.
c) Spambots treiben die Klicks hoch.
d) Das wunderschöne Vorschauphoto rechts hat euch Lust auf mehr gemacht.
Vielleicht könnt ihr ja ein bisschen Feedback in den Kommentaren geben, woran ihr glaubt, dass es liegen könnte. (Sorry, dass ihr da jetzt so einen blöden Authentifizierungscode eingeben müsste, aber mein Blog wurde von bösen Spammern heimgesucht.) Aber zurück zum wesentlichen...
Irgendwie habe ich vor ein paar Tagen festgestellt, dass ich die letzten Wochen etwas zu exzessiv gegamm-, äh, die Sehenswürdigkeiten Frankreichs genossen habe, und ich nur noch zwei Wochen für meine Uni-Projekte und Klausurenlernen habe. Daher sitze ich zur Zeit zu Hause und gehe meiner Lieblingsbeschäftigung nach: Bei 20 Grad und blauem Himmel am Computer sitzen. Aber zum Glück muss ich nur die zwei Wochen durchhalten, um dann das südfranzösische Leben in vollen Zügen zu genießen.
Letzten Mittwoch war ich übrigens beim Halbfinale des "Coupe de France" (ja, der "französische DFB-Pokal" ;-)), da Olympique Marseille im Stade Velodrome in Marseille gegen Nantes (Club des ehemaligen Nationaltorwarts Barthez, derzeit Schlusslicht der französischen Liga) antreten musste. Es war auch alles in allem ein netter Kick, bei interessanter erster Halbzeit (mit sehr schönem Tor von Ribbery) und mäßiger zweiter Halbzeit konnte man sich letztendlich über einen 3:0-Sieg von "OM" freuen. Und die einzigen beiden Spieler auf Marseiller Seite, die ich kannte (nämlich Ribbery und Cissé), haben sogar ein Tor geschossen - was will man mehr. Meine Handyphotos sind leider nicht gut geworden, ich werde mir in den nächsten Tage die von Markus besorgen und online stellen.
Ich hatte ja in der letzten Episode von meinem Sieg über die hiesigen WLAN-Administratoren geschwärmt; mein polnischer Nachbar Mariusz (noch ein weiterer Pole, der andere heißt Mateusz), welcher hier an seiner Doktorarbeit schreibt und ein sehr angenehmer Zeitgenosse (mit gutem Musikgeschmack und schöner Joe-Satriani-Signature-E-Gitarre von Ibanez) ist, hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt, indem er sich eine Antenne für seine WLAN-Karte gebastelt hat, so dass er auch im Zimmer online kommt. Ich werde versuchen ihn zu überreden, sich für eine kleine Präsentation à la Jean-Pütz hinreißen zu lassen; seine Konstruktion hätte nämlich vom Meister MacGyver selbst stammen können. Bleibt also gespannt!
Noch schnell in eigener Sache: Glückwunsch an Deportivo SD - dem Verein der Herzen - zum heutigen 2:1-Sieg! Ich werde morgen an Euch denken, wenn ich beim Strandkick ein paar Franzosen Spandauer Tugenden - z. B. die Blutgrätsche - am eigenen Leib spüren lasse. Hehe.





