Jaja, die Franzosen...
... die Informatik in Marseille studieren, freuen sich, dann Freitag war ihr letzter Schultag. Jetzt müssen alle noch irgendwie ihre Projekte fertigmachen und in drei Wochen gibts dann Klausuren - und dann Feierabend!
... die das WLAN bei mir im Wohnheim konfiguriert haben, sind ganz schön clever, dass sie alle TCP-Requests auf ihre komische Login-Seite weiterleiten, so dass die armen Bewohner wochentags nur bis 20 Uhr und sonntags gar nicht ins Internet können. Nunja, dank einem Gedankenblitz von Kostas habe ich festgestellt, dass das aber einen VPN-Tunnel wenig stört. Im Klartext: Ich komme jetzt hier online, wann ich will. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich natürlich jetzt der König des Wohnheims bin ;)
... geben kein Wechselgeld beim Einlösen von Geschenkgutscheinen. Nicht einmal einen neuen Gutschein mit dem Restbetrag! Frechheit!
... sind etwas rigoroser, wenn ihre Ruhe gestört wird. Party 1, Freitag, im Herzen von Aix-en-Provence. Unser schweizerischer Sprachkurskollege Dilip hat uns zu seiner Geburtstagsparty mit Thema "schlechter Geschmack" eingeladen; Markus und ich gingen als eine Art Erkan&Stefan, Trainingshose, Feinrippunterhemd, alles da. (Ich brauche wohl wieder kaum erwähnen, dass wir mit großer Wahrscheinlichkeit die bestgekleideten und aufgrund der aphrotisierenden Austrahlung der bekleckerten Feinrippunterhemden die begehrtesten Männer des Abends waren.) War auch alles sehr nett, bis um 4 Uhr morgens die Polizei die Party dann auflöste; leider gab es kein Angebot der Art "Na Jungens macht mal leiser, wenn wir nochmal wiederkommen, müssen wir die Anlage mitnehmen", sondern die Herren haben unten gewartet, bis alle Partygäste das Haus verlassen hatten...
Party 2, Samstag 10 Minuten vom Wohnheim, "à l'église". Der aufmerksame Leser wird sich vielleicht erinnern, dass ich schonmal von einer Party aus diesen Räumlichkeiten berichtet habe, es scheint so ein Gemeinschaftsraum zu sein, welcher einer nebenstehenden Kirche gehört. Nunja, nicht ganz so schick gekleidet wie am Samstag, aber dennoch gut amüsiert, wollte ich mich gegen 4 Uhr nach Hause aufmachen. Doch leider fand ich keine Begleitung für den langen Weg, und schickte daher ein kleines Stoßgebet gen Himmel, ob sich da nicht vielleicht etwas finden ließe. Und schwuppdiwupp, 3 Minuten später stampfte ein etwas älterer Herr im Bademantel (!) die Treppe hoch; es war ein Mitarbeiter vom Empfänger meines Stoßgebets, genauer gesagt der Herr Pfarrer, und er hatte sichtlich schlechte Laune, als er den Sündenpfuhl erblickte. Er forderte lautstark alle auf, die Räumlichkeiten möglichst schon vor mehreren Stunden bzw. spätestens in diesem Moment verlassen (vielleicht auch sie nie betreten) zu haben. Tja, und auf einmal hatte ich ganz schön viel Begleitung! Leider wird das aber wohl die letzte Party der Art à l'église gewesen sein...






komeister schrieb:
20.04.2007, um 13:52 [ antworten ]
Diese Fotos: ... wtf!!!